Gedächtnistraining . Konzentration . Lernen . Kreativität  mit Dr. Michaela Karsten

Wasser und Gedächtnis

Unser Körper besteht zu ungefähr 2/3 aus Wasser. Somit ist Wasser der Hauptbestandteil des menschlichen Körpers. Zu beachten ist, dass unser Gehirn jenes Organ ist, mit dem höchsten Wasseranteil. Dieser entspricht in etwa einen Gesamtanteil von ca. 75 %. Für die Frage ob eine regelmäßige Wasserzufuhr für eine optimale Funktionsfähigkeit unseres menschlichen Gehirns notwendig ist, ist die Tatsache, dass unser Gehirn einen sehr hohen Wasseranteil hat und gleichzeitig ein extrem hoher Energieverbraucher. Obwohl unser menschliches Gehirn nur in etwa 2 % des gesamten Körpergewichtes ausmacht, liegt der Energieverbrauchsanteil bei rund 20 % des gesamten Energieumsatzes eines menschlichen Körpers. Das Gehirn muss ständig mit einer Menge an energiereichen Stoffen versorgt werden. Auch der Blutdurchfluss durch unser Gehirn ist zehnmal höher als im Muskelgewebe. Das Blut, welches zum größten Teil auch aus Wasser besteht und dessen Fließfähigkeit vom enthaltenen Wassergehalt abhängig ist, zeigt ebenfalls wie bedeutsam und sehr wichtig regelmäßiges Wasser trinken ist. Die Theorie des eventuellen „Vortrinken“ funktioniert genauso wenig, wie die des „Vorschlafens“. Der menschliche Körper ist nicht in der Lage überschüssiges Wasser zu speichern,

 

Titelbild Gedächtnisleistung und Stress

Intensives, konzentriertes Lernen unter Höchstbelastung für längere Zeit ist nicht einfach, aber möglich und unschädlich.

Doch wenn aus dauerhafter Überforderung chronischer Stress wird, leidet nicht nur der Körper, sondern es werden wissenschaftlich nachweisbar Gehirnzellen geschädigt und sogar zerstört - und dass vermutlich irreversibel!

Immer wieder hört man im Berufsalltag, aber auch vermehrt von Studenten und mittlerweile auch von Schülern das Klagewort „Stress“. Doch was ist Stress eigentlich? Welche Ursache hat Stress? Wie beeinflusst Stress die Lernleistung und dies kurz- und/oder langfristig gesehen? Einigen mag bekannt sein, dass man nicht nur einfach von „Stress“ sprechen sollte,  sondern eine Untergliederung des Phänomens Stress in drei Stressarten beachten sollte:

  • Dysstress (altgr. „dys“  = „schlecht“):
    Hier handelt es sich um negativem Stress, der von uns in akuter oder chronischer Form, als unangenehme, bedrohliche oder überfordernde Belastung (physisch und psychisch) empfunden wird.
  • Eustress (altgr. „eu“ = „gut“):
    Dies ist positiver, als angenehm empfundener Stress, der unsere Leistungsfähigkeit in vielfältiger Weise steigern kann.
  • Mäßiger Stress:
    Hiermit wird der zwischen Dysstress und Eustress liegende Stressbereich bezeichnet.